Die Frage, was Schwein und Rinder fressen, ist längst Teil der Nachhaltigkeitsdebatte geworden. Lange kam ein Großteil des Eiweißfutters für Schweine und Rinder aus Übersee. Sojaschrot, das viele Kilometer zurücklegen musste, bevor es im deutschen Futtertrog landete. Das ändert sich gerade. Auf deutschen Äckern wächst seit einigen Jahren deutlich mehr heimisches Protein. Pflanzen wie Erbsen, Ackerbohnen, Lupinen oder Raps. Die Anbaufläche für diese Pflanzen hat sich seit 2011 fast verdreifacht. Das Ziel der Bundesregierung: 10 Prozent der gesamten Ackerfläche bis 2030. Die Futterforschung schaut bereits auf das, was danach kommen könnte. Dabei geht es um Algen oder sogar Insekten als nachhaltige Alternativen. Eine Entwicklung, die zeigt, dass Nachhaltigkeit in der Fleischproduktion schon weit vor dem Stall beginnt.